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Turbulent am Gotthard: Wenn der Feiertags-Stau schier überquillt

Die Reise über den Gotthardpass kann an Feiertagen zur Geduldsprobe werden. Hier erfahren Autofahrer, wann sie besser einen Bogen um den Gotthard machen sollten.

Von Laura Schmitt14. Juni 20262 Min Lesezeit
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Die Reise über den Gotthardpass kann an Feiertagen zur Geduldsprobe werden. Hier erfahren Autofahrer, wann sie besser einen Bogen um den Gotthard machen sollten.

DRESDEN, 14. Juni 2026Eigener Bericht

Warum sind Feiertage am Gotthard so stauanfällig?

Ein Blick auf die Feiertagsdynamik am Gotthard genügt, um zu erkennen, dass es sich um eine der beliebtesten Routen für Reisende handelt. Sei es für einen Wochenendausflug in die Berge oder für das gemütliche Beisammensein bei Verwandten, der Gotthardpass hat sich als ein Magnet für Autofahrer etabliert. Die Kombination aus malerischen Landschaften und der Tatsache, dass viele Menschen zu denselben Zeiten reisen, sorgt dafür, dass die Verkehrsströme oft ins Stocken geraten. Und wenn der Verkehr erst einmal ins Rollen kommt, ist es meist nicht mehr aufzuhalten – oder eher doch.

Zu welchen Zeiten sollte man den Gotthard besser meiden?

Die Herausforderung besteht darin, die Spitzenzeiten zu identifizieren, um den Stau zu umgehen. Statistiken zeigen, dass die meisten Staus in den frühen Abendstunden am Freitag und am Sonntagabend zu beobachten sind. Ein besonders drängender Zeitraum erstreckt sich von 16 bis 19 Uhr, wenn der Fluss der nach Hause Reisenden und der Ausflügler aufeinanderprallt. Wer hier unterwegs ist, könnte im Stau stehen, bis das eigene Auto nach den Feiertagen nach frischer Luft verlangt. Ein kluger Plan wäre es, die Abfahrt auf die frühen Morgenstunden oder die späten Nachtstunden zu verschieben.

Gibt es Alternativen zur Gotthard-Route?

Ja, die gibt es. Wer vor Stau bewahrt werden möchte, sollte sich auf alternative Strecken konzentrieren. Die Route über den Simplonpass etwa, auch wenn sie nicht ganz so bekannt ist, bietet eine reizvolle Umfahrung. Auch die A2 über die San Bernardino-Route kann eine effizientere Option sein, sofern sie in der richtigen Zeit gewählt wird. Natürlich steht man auch hier nicht gänzlich ohne Stau da, insbesondere während der Feiertage, aber die Chancen, dass man unversehrt an sein Ziel kommt, steigen erheblich.

Was tun, wenn man doch im Stau steckt?

Bleiben wir optimistisch: Falls man sich tatsächlich in einem Stau am Gotthard befindet, gibt es einige Möglichkeiten, diese Geduldsprobe erträglich zu gestalten. Zum Beispiel kann man die Zeit mit einem guten Hörbuch oder der neuesten Podcast-Episode überbrücken, während man sich fragt, wie viel Zeit man wohl insgesamt verloren hat. Ebenso empfiehlt es sich, die Vorfreude auf das Ziel zu genießen und an einen leckeren Snack für die Ankunft zu denken. Es ist zwar nicht optimal, aber wir haben schließlich auch noch andere Dinge im Leben als das Autofahren.

Sind APPs zur Stauvermeidung hilfreich?

Moderne Technologie hat auch hier ihre Anwendung gefunden. Navigation-Apps können in Echtzeit Informationen zu Verkehrsbedingungen liefern. Das ist besonders hilfreich, um alternative Routen zu suchen, bevor man in den Stau einfährt. Aber einen kleinen Nachteil hat auch diese Technik: Sie kann, wenn alle anderen auf die gleichen Alternativen ausweichen, ebenfalls überlastet sein. Also, das Pro und Contra der Technik abwägen, während man noch im Stau vor sich hin dümpelt.

Wie kann man sich auf den Stau vorbereiten?

Eine gute Vorbereitung mindert Frustrationen ganz erheblich. Vor der Abfahrt sollte man die Verkehrslage checken, sich mit Snacks und Getränken eindecken und gegebenenfalls die Playlist auf dem Smartphone aktualisieren. Ein bisschen Vorfreude auf das Unvermeidliche, gepaart mit einem literarischen Werk oder einer interessanten Doku auf dem Handy, kann den Stau erträglicher machen. Und sollte man wirklich lange stehen, könnte man auch mal ein kleines Tänzchen im Auto versuchen – die anderen werden es zu schätzen wissen (oder auch nicht).

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