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Solarlampe S20

Das in San Francisco ansässige Unternehmen d.lightdesign hat drei Modelle einer einfachen Solarlampe entwickelt, die in China produziert und in Zusammenarbeit mit dem französischen Konzern Total in Afrika und Asien vermarktet werden.
Die Lampen erfüllen die Qualitäts-Kriterien der Aktion Lighting Global (http://www.lightingglobal.org) und finden sich in deren Liste von Solarprodukten, die Menschen ohne Zugang zum Stromnetz eine preisgünstige Solaralternative geben sollen. Die Lampe wiegt 260 g, kostet 10 Euro und soll recht langlebig sein. Die Produktspezifizierung gibt an, dass die S20 wetter-, staub- und stoßfest ist. (Test hierzu)

Das Produkt ist vom Fraunhofer Institut für Solarenergiesysteme in Freiburg getestet worden.

Die Vermarktung übernimmt Total, indem die d.light-Solarprodukte an den Total-Tankstellen in den frankophonen Ländern verkauft werden. Es wird eine schriftliche Garantie über 1 Jahr gegeben - eine der Qualitätsanforderungen bei Lighting Global.
D.lightdesign hat sich verpflichtet, mit 10% des Verkaufspreises die kostenlose Abgabe von Solarlampen an Schüler in Entwicklungsländern zu sponsern.

D.lightdesign hat als mittelständisches, gewinnorientiertes Sozialunternehmen den Zayed Future Energy Prize 2013 (1,5 Millionen Dollar) gewonnen.

Das Modell S20 ist auf der Amazon-Seite beschrieben, aber nicht zu bestellen:

Im Senegal ist die S20 für 7000 CFA (etwa 10 Euro) zu bekommen, inkl. einer Garantie von einem Jahr.

Für die häusliche Lernsituation vieler Schüler der École Patate könnte die Solarlampe eine Hilfe sein. In diesem Peripherie-Stadtteil um die Schule sind nicht alle Häuser an das Stromnetz angeschlossen bzw. haben nicht alle Familien das Geld, die Stromrechnungen der SENELEC zu bezahlen. Die traditionellen Alternativen (Petroleumlampe, Kerze) sind weder zum Lesen und Schreiben besonders geeignet noch wegen ihrer Nebeneffekte (Rauch, Brandgefahr) sinnvoll.

Eine Max Sagna zur Weitergabe an einen Schüler/ eine Schülerin überlassene S20 und die Verfolgung ihres Gebrauches und ihrer Lebensdauer könnten eine Initiative zur gezielte Ausstattung bedürftiger SchülerInnen mit häuslicher Solarbeleuchtung einleiten.